03/2008 COMACOM erneuert und betreut komplexe IT Landschaft bei Branchenleader BELFOR (Suisse) AG
 
Der Kunde - ein Branchenleader bei der Schadensanierung
Nach einem Brand oder einer Überschwemmung sieht man oft sehr rasch die Mitarbeiter und Fahrzeug der Firma BELFOR mit ihrem charakteristischen Logo auf dem Schadenplatz. Die BELFOR (Suisse) AG und die Tochterfirma Renovit AG sind in der Schweiz Branchenleader im Bereich Brand- und Wasserschadensanierungen. Nicht nur nach Brand- oder Hochwasserkatastrophen, auch bei Asbestsanierungen oder bei Brandvorsorgemassnahmen vertrauen Firmen, Versicherungen und Private auf die Leistungen der BEFLOR. Die BELFOR gehörte bis 2006 zum deutschen Haniel Konzern und wurde dann in einem Management Buy Out an das Top Management verkauft. Heute ist die BELFOR mit 3200 Mitarbeitenden und 170 Niederlassungen in 27 Ländern vertreten und darüber hinaus, bei Bedarf auch in weiteren Ländern tätig.
 
Die Aufgabenstellung - IT-Betriebssicherheit wiederherstellen
Die BELFOR verfügt über eine IT - Infrastruktur, welche über die Jahre gewachsen ist und nach der Ausgliederung aus dem Haniel-Konzern weder die lokalen Anforderungen der BELFOR (Suisse) AG als eine der grössten Konzerngesellschaften noch die Ansprüche an Unternehmensinformationen und Prozessdaten im weltweiten Verbund zufriedenstellend erfüllte. Probleme identifizierte man zusammen mit dem Kunden nicht nur im stabilen Betrieb der bestehenden Serverlandschaft, des Messaging Systems und der Datensicherheit und -Sicherung. Auch der zeitgerechte Support der unternehmenskritischen Infrastruktur bei Vorfällen oberhalb des intern erbrachten First Level Supports war nur bedingt sichergestellt. 
 
Die Ausgangslage - gewachsene Komplexität mit Verfalldatum
BELFOR (Suisse) AG betrieb rund 20 Server, 130 Client PCs, verteilt auf den schweizerischen Hauptsitz in Root / LU und diverse Aussenstellen. Sowohl für die installierten Server auf Blade Form Basis wie das SAN waren die EOL (End of Life) Schwelle überschritten und die Herstellergarantie abgelaufen. Die zentrale Hardware zeigte altersbedingte Instabilitäten und barg erhebliche Risiken für die operative Tätigkeit der Firma.
 
Verfügbarkeit - Stabilität - Sicherheit - Vereinfachung und Senkung der TCO
In Zusammenarbeit mit dem Kunden wurden folgende Projektziele definiert: " Ersatz der zentralen Server und des SAN " Server Konsolidierung und Reduktion der Anzahl Server (Hardware) " Redundanzverbesserung und damit " Erhöhung der Verfügbarkeit und der operativen Sicherheit " Reduktion der Komplexität und damit einfacheres und flexibleres Management " Vereinfachung des Maintenance Aufwands für Hard und Software " Schnellere Recovery bei Problemen durch die Implementation entsprechender Backup- und Recovery-Konzepte " Reduktion der Lizenzkosten durch Reduktion der Komplexität und Streamlining der Lizenzpolicies
 
Der Setup der neuen zentralen IT-Landschaft erfolgte im laufenden Betrieb, die Migration wurde so geplant und realisiert, dass kein Betriebsunterbruch notwendig war.
 
Mit einem Maintenance Vertrag gewährleistet COMACOM die regelmässige präventive Wartung und das Systemmonitoring sowie den Second Level Support bei kritischen Vorfällen auf der Basis von Remote- oder Vorortservices.